Auf den Spuren der Industrie im Ruhrgebiet
Ein Bericht von Marina (9e), Katharina (9e) und Jule (10b)
Am Freitag, den 27.06.25, hieß es für uns: Raus aus dem Klassenzimmer – rein in die Geschichte! Gemeinsam mit mehreren Klassen unserer Schule fuhren wir zur Zeche Zollverein in Essen, einem der bekanntesten Industriedenkmäler Deutschlands. Schon bei der Ankunft waren wir beeindruckt: Die riesigen Backsteingebäude, alten Maschinen und der markante Förderturm vermittelten sofort das Gefühl, in eine andere Zeit einzutauchen.
Der Tag startete für uns mit einer spannenden Gruppenarbeit. In kleinen Teams haben wir verschiedene Aufgaben zur Industrialisierung gelöst – zum Beispiel zu Themen wie Arbeitsbedingungen, Kinderarbeit oder technischer Fortschritt. Dabei mussten wir nicht nur gut recherchieren, sondern uns auch überlegen, wie wir unser Thema später kreativ darstellen wollen. Von kurzen Theaterstücken über Interviews bis hin zu selbstgemalten Bildern – die Ergebnisse waren super vielfältig und vor allem echt kreativ! Besonders cool fanden wir, dass wir die Geschichte nicht nur lernen, sondern auch gestalten durften.
Nach der Präsentation unserer Projekte wurde die Gruppe geteilt: Einige von uns, darunter auch wir, besuchten das Ruhr Museum, das sich direkt auf dem Zechengelände befindet. Dort gab es nicht nur viele spannende Ausstellungsstücke zur Geschichte des Ruhrgebiets, sondern auch beeindruckende Fotos, Videos und interaktive Stationen. Die Mischung aus alten Maschinen, moderner Technik und der besonderen Atmosphäre hat uns richtig gut gefallen.
Die andere Gruppe hat in der Zwischenzeit an einer digitalen Rallye über das Gelände teilgenommen. Mit ihren Handys ausgestattet erkundeten die Klassen die Zeche, lösten Rätsel und entdeckten verborgene Ecken, die man sonst vielleicht übersehen hätte. Auch das war laut vielen Mitschülerinnen und Mitschülern ein echtes Highlight – es war spannend, knifflig und gleichzeitig super informativ.
Am Ende des Tages waren wir uns alle einig: Der Ausflug zur Zeche Zollverein war nicht nur lehrreich, sondern auch richtig cool. Geschichte wurde für uns lebendig, und wir haben viel über die Industrialisierung gelernt – und das ganz ohne langweilige Tafelbilder. Wir würden jederzeit wieder mitfahren!
Vielen Dank an Herrn Holly für die tolle Organisation und Frau Reuter und Frau Munkert für die Begleitung.